Alkohol/Drogen am Camp

Alkohol und Drogen auf den Rtf und Klimacamps

An die Menschen die Alkohol und andere Drogen konsumieren und am Camp teilnehmen.

Während der Klima und Rtf Camps wird Alkohol ausgeschenkt. Bitte achtet auf eure eigenen Grenzen und die Grenzen anderer. Auf dem Camp gibt es Menschen die sich aus unterschiedlichen Gründen unwohl fühlen, wenn sie mit Menschen in Kontakt kommen, die unter Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen stehen. Für diese Menschen haben wir im Infozelt einen Alkohol- und Drogen freien Treffpunkt geschaffen. Bitte haltet euch dort nicht unter Einfluss von Alkohol und anderen Drogen auf. Bitte bleibt im vorderen Bereich und verhaltet euch im Schlafzeltbereich leise. Bitte trinkt allgemein nur so viel, dass ihr die Grenzen anderer nicht überschreitet und/ oder übergriffig werdet!

Wenn dies doch passieren sollte und ihr eine solche Situation beobachtet schreitet bitte ein und/oder macht andere Menschen darauf aufmerksam und wendet euch an die awareness-group!

Wo diese zu finden ist steht im Infozelt oder ihr könnt die Menschen an der Bar fragen.

 

Während der Aktionstage wird an der Bar kein Alkohol verkauft.

Das ist keinesfalls ein Verbot, sondern vielmehr ein politisches Statement von Menschen, die diese Camps mit vorbereitet haben.

 

Für die Aktionstage

Wir bitten euch vor, während und nach den Aktionen also während der gesamten Zeit der Aktionstage weder Alkohol und andere (bewusstseinsverändernde) Drogen zu konsumieren noch unter ihrem Einfluss zu stehen. Während dieser Zeit brauchen wir unsere komplette Handlungsfähigkeit. Auch wenn die Aktionen scheinbar vorbei sind wirken sie in uns weiter. Wir empfinden es als problematisch Alkohol und Drogen zu benutzen um mit der Situation klar zu kommen oder „abzuschalten“, denn sie dienen vor allem der Verdrängung und fördern nicht die Verarbeitung von Erlebtem.

Durch unbewusste Verdrängung können sich Traumata vertiefen. Wenn du merkst, dass es dir nicht gut geht, sprich mit deinen Freund_innen darüber, gönn dir Ruhe oder wende dich an Gruppen die emotionale Unterstützung anbieten um Erlebtes zu verarbeiten.

Wir wünschen uns ein solidarisches Miteinander auf dem Camp, in dem sich alle wohl fühlen und sich für sich selbst und ihre Mitmenschen verantwortlich fühlen. Schaut wie es den Menschen um euch herum geht, fragt nach ob sie möglicherweise Unterstützung brauchen könnten.

 

Darüber hinaus müssen wir darauf eingestellt sein, dass es zu Übergriffen der Polizei auf das Camp kommt – dazu ist ein klarer Kopf von Vorteil.

Wir hoffen dieser Teil der Organisation ist nachvollziehbar für dich und du kannst tatkräftig und gleichzeitig entspannt am Camp teilnehmen!